Unsichere WLAN-Router

Millionen Computer ohne Schutz

Wer kabellos im Internet surft oder E-Mails verschickt, sollte seinen WLAN-Router überprüfen. Neuerdings lassen sich Millionen WLAN-Netze binnen Minuten knacken. Damit sind die Rechner gegenüber Schnüfflern praktisch ungeschützt. Die Internet-Provider informieren gar nicht oder nur mangelhaft über die neue Gefahr.


Unsichere Verschlüsselung

Millionen Deutsche surfen mittlerweile drahtlos mittels eines Routers. Wenn sie Daten übers Internet verschicken - beispielsweise in E-Mails, bei Bestellungen oder Konto-Überweisungen - werden diese per Funk übertragen. Diese Funkverbindung - WLAN genannt - ist nicht sicher und 50 bis 100 Meter weit empfangbar, auch durch Wände hindurch. Deswegen werden die Daten verschlüsselt übertragen.
Dazu gibt es zwei gängige Verfahren: WEP (Wireless Equivalent Privacy), und WiFi Protected Access (WPA) beziehungsweise WPA 2. Um die WPA-Standards zu knacken, bedarf es technischer Finesse und hoher krimineller Energie. Deswegen gelten WPA und WPA 2 als sicher, ganz im Gegensatz zum WEP, ein nach Ansicht von Experten veralteter Standard, der aber von vielen Usern noch genutzt wird.

Quelle:
ZDF Fernsehen, Redaktion Frontal21

Link zum vollständigen ZDF-Artikel:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,5552590,00.html


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