| IP Videotechnologie |
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Vorteile von Netzwerkkameras Netzwerkkameras (andere Begriffe: IP-Kameras, Webcams, IP-Cams) werden heute überall im Bereich der professionellen Sicherheitstechnik und Videoüberwachung eingesetzt. Netzwerkkameras bieten scheinbar grenzenlose Zugriffsmöglichkeiten auf die aufgenommenen Bilder und Video-Streams über vorhandene Netzwerke. Bilder können von speziellen Computerprogrammen ausgewertet werden und somit automatisierte Funktionen, wie zum Beispiel die automatische Erfassung von Fahrzeug-Kennzeichen, oder ähnlichem verwendet werden. Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten einen Überblick über einfache und komplexe Methoden der Videoüberwachung geben. Vorteile von Netzwerkkameras Vor ungewolltem Zugriff durch Passwörter geschützt sind, sind die Überwachungsbilder, oder Überwachungsvideos von jedem Punkt der Welt abspielbar und in Realzeit - Live - sichtbar von Ihrem PC oder Notebook sichtbar. ![]() Überall in Unternehmen sind bereits Netzwerkkabel verlegt. Was liegt also näher, als die vorhandene Infrastruktur Ihrer Netzwerkverkabelung (Ethernet, CAT5, CAT6, CAT7) auch für die Übertragung digitaler Bildinformationen im Intranet (im lokalen Netzwerk Ihres Unternehmens), oder durch gesicherte Verbindungen (VPN-Tunnel) über das Internet zu nutzen. Moderne Kameras komprimieren die Bilddaten darüber hinaus so hoch, dass nur eine sehr geringe Bandbreite für die Übertragung der Bilder oder Videos erforderlich ist. Sind bereits analoge Überwachungskameras vorhanden, können diese einfach in das digitale Überwachungsnetzwerk eingebunden werden. Einfache Überwachungsaufgaben mit einer oder mehreren Kameras Privater Bereich
Komplexe Überwachungsaufgaben mit mehreren Kameras und Langzeitaufzeichnung Kommerzieller Bereich, Sicherheitstechnik
Hersteller, Technologien und deren Produkte Digitale Videoüberwachung kann sowohl mit autonomen Netzwerkkameras, als auch mit seit Jahren bewährter Videotechnologie aus dem Sicherheits- und Überwachungsbereich realisiert werden. Entscheidendes Kriterium ist oft, ob bereits Videokameras vorhanden sind, die auch weiter eingesetzt werden sollen, oder ob eine neue Kamera-Infrstsruktur geschaffen werden soll. Beide Varianten sind technisch gesehen 'state-of-the-Art' und können auch gemischt zum Einsatz kommen. Variante 1 - Digitale Videoüberwachung durch Video-Server Bei dieser Variante sind die einzelnen Kameras nicht direkt mit dem Netzwerk, sondern mit einem sogenannten Videoserver verbunden. Der Videoserver ist das Gehirn aller Kameras, welches die Bilder der einzelnen Kameras auswertet und im Netzwerk sichtbar macht. Zum Einsatz kommen bewährte Innen- und Außen-Videokameras aus der professionellen Videoüberwachung mit Nachtsicht durch eingebaute Infrarot-Scheinwerfer, mit Fokus-Einstellung und anderen optischen Rafinessen. Moderne Videokameras sind Netzwerkkameras oft in der Bildqualität oft deutlich überlegen. Der Videoserver ist eine kleine Box und ist wie ein Computer mit dem Netzwerk verbunden. Im Gegensatz zum Einsatz von Netzwerkkameras, stellt der Videoserver nur eine Verbindung zum Netzwerk her (nicht jede Kamera für sich) Außerdem besitzt er 4-6 oder mehr Video-Eingänge für die angeschlossenen Kameras. Das Bild der Videokamera wird vom Videoserver ins Netzwerk übertragen. Somit ist nur ein Gerät mit dem Netzwerk verbunden, über das auf alle Kameras zugegriffen werden kann. Benötigt wird nur eine IP-Adresse. Darüber hinaus speichert der Videoserver die Bildinformationen auf einem eigenen Datenträger (externe Festplatte). Es wird kein PC/Server oder ähnliches benötigt. Da der Videoserver ebenfalls ein vollständiger Computer ist, hat er umfangreiche Funktionen zur Verwaltung der Videoaufzeichnungen, Verarbeitung von Alarmmeldungen und den Zugriff von außen und dem Internet. Vorteile
Nachteile
Variante 2 - Autonome IP Netzwerkkameras Netzwerk-Kameras werden wie Computer vernetzt. Sie identifizieren sich im Netzwerk mit einer sogenannten Netzwerk-IP. Diese Netzwerk-IP ist im Netzwerk nur einmal vergeben. Von jedem PC aus, kann - ohne Installation spezieller Hardware oder Software - auf das Bild der Kamera zugegriffen werden. (z.B. via Webbrowser) Da in den Kameras ein kleiner Computer steckt, sind die Kameras vollgestopft mit Software-Funktionen und Zugriffsmöglichkeiten über das Internet. Vorteile
Nachteile
Durch den Einsatz preiswerter CMOS-Sensoren sind die optischen Eigenschaften der Netzwerk-Kameras oft deutlich schlechter, als die von professionellen Videokameras. Hochauflösende Netzwerkkameras sind daher relativ teuer, da sowohl die Netzwerktechnologie als auch teure Optiken zum Einsatz kommen müssen. Soll die Kamera darüber hinaus noch wetterfest sein, hat eine Netzwerkkamera oft einen sehr hohen Preis. Bei Einsatz vieler Netzwerkkameras wird das Netzwerk trotz Videokompression oft stark belastet. Dies hat Auswirkungen auf die Geschwindigkeit mit der auch die Computer und Server in Ihrem Netzwerk Daten austauschen. Bei Einsatz weniger Netzwerkkameras mit geringer Auflösung ist dieser Effekt zu vernachlässigen. |















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